Ein Leben voller Masken | Leben in Worten

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Mit der Zeit wurden Lügen zu einem Bestandteil ihres Lebens. Sie konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie damit begann, Unwahrheiten über sich selbst zu erzählen, bestimmte Tatsachen zu verbiegen, um vor ihren Mitmenschen besser dazustehen. Sie merkte nicht, wie das Lügen nach und nach zu ihrer Gewohnheit wurde. Je länger sie damit weitermachte, ein umso größeres Gespür entwickelte sie dafür, was andere Menschen von ihr hören wollten, um von ihnen akzeptiert zu werden. Ihre Intelligenz und ihr messerscharfer Verstand halfen ihr dabei, immer einen kühlen Kopf zu bewahren und auf andere trotz ihrer Lügengeschichten dennoch natürlich zu wirken. Sie entwickelte immer mehr Routine dabei, Unwahrheiten von sich zu geben, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie wurde immer selbstsicherer, mit ihrer Selbstsicherheit verscheuchte sie mühelos einige zweifelhafte Blicke oder so manche ungläubige Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers inmitten einer Unterhaltung, ob im beruflichen oder privaten Bereich ihres Lebens.

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© Sunelly Sims

via Ein Leben voller Masken | Leben in Worten.

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Menschen und Absichten

Menschen und ihre Absichten. Gute und weniger Gute. Der eine will dies, der andere möchte jenes – jeder führt etwas im Schilde. Manchmal ist es gut, dass wir keine Gedanken lesen können. Vielleicht können wir etwas erahnen, doch wissen tun wir nichts Genaues über die Absichten, die andere im Schilde führen. Wenn wir Menschen danach fragen, dann sagen sie dies und das – doch wenn wir die Wahrheit wissen wollen, dann sagen sie nichts. Sie schweigen – meistens.

So hat jeder irgendwelche Absichten – doch wenn manche wissen würden, dass wir sie auch erahnen können – manchmal brauchen wir keine Worte um Absichten Anderer aufzudecken. Oft genügt ein Blick in die Augen des Anderen, ein Blick, der keine Worte braucht. Ein Blick, der uns wissen lässt, ob wir froh sein dürfen, oder Angst haben müssen. Weiterlesen