Der Wald und seine Geheimnisse | Leben in Worten

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Photo © Sunelly Sims

Sie verweilte für ein paar Minuten auf einer der Holzbänke, die entlang der Flusspromenade in weiteren Abständen aufgereiht waren. Sie liebte es am Flussufer spazieren zu gehen, sie genoss die ruhige, sattgrüne Umgebung und lauschte der Stille der Au. Je weiter sie flussaufwärts ging, umso seltener kamen ihr andere Menschen oder Radfahrer entgegen, die an schönen, sonnigen Frühlingstagen, wie es heute war, frische Energie in der entspannten Atmosphäre der Au tanken wollten.

Dabei konnte sie sich früher nie vorstellen, alleine spazieren zu gehen. Es wäre ihr langweilig vorgekommen, niemanden an ihrer Seite zu haben, um über Gott und die Welt zu reden, ihre Gedanken mit jemandem auszutauschen. Ohne einen Gesprächspartner fühlte sie sich nicht nur physisch alleine, ihre Gedanken über alles Mögliche blieben in ihrem Kopf eingesperrt und kreisten, als befänden sie sich in einer Endlosschleife – gezwungen, auf kleinstem Raum zu gedeihen. Ohne Hoffnung, frei und mühelos durch ihre Kehle und ihren Mund nach außen zu drängen. Nur wenn sie ihren Mund leicht öffnete, machten ihre Gedanken augenblicklich die richtigen Worte ausfindig und sie strömten in Worte gekleidet aus ihrem Kopf, der Brutstätte ihrer Gedanken hinaus, als wären sie ein breiter Strom des Flusses. Dann konnte sie sie nicht mehr aufhalten, sie nicht mehr ändern oder rückgängig machen, weil die Gedanken, die sich von einer Sekunde auf die andere zu Worten formten, immer schneller wurden und bahnten unaufhaltsam ihren Weg ins Freie.

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© Sunelly Sims

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Gefühle unter Verschluss

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Gefühle unter Verschluss – sie brodeln …

doch sie werden versteckt gehalten.

Gefühle wohl gehütet und verborgen.

Gefühle nicht wahrhaben wollen –

Wer möchte schon die Angst stärker spüren?

Gefühle verdrängen, das Ungreifbare ignorieren …

Man möchte den Boden unter den Füßen nicht verlieren –

man möchte sich an etwas festhalten, den Alltag mit allen Sinnen spüren,

sich über Belangloses ärgern –

wie früher, als es noch kein Krieg der Gefühle im Inneren tobte –

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Gefühle – Living Colors

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Liebe Jutta,

vielen Dank für deinen gefühlvollen Kommentar zu meinem Beitrag in der Schreib-Box:

„Love and be loved“

(noch ein wenig ergänzt ist er auch in meinem Gedankensplitter zu finden).

Ja, du hast recht – das Herz spricht die Wahrheit; manchmal ist die Wahrheit schwer in Worte zu fassen, weil man mit Worten die feinen Nuancen der Gefühle oft gar nicht richtig beschreiben kann. Wenn Gefühle sprechen könnten … Deshalb kann zum Beispiel ein tiefer, intensiver Blick oder eine Berührung unsere Gefühle besser zum Ausdruck bringen, als Worte es bewirken könnten. Sogenannte Gefühlsmenschen sind in der Lage, mittels ihrer Sinne miteinander zu kommunizieren. Oft brauchen sie keine Worte, um sich zu verständigen – sie verfügen über extrem feine innere „Instrumente“, die dies möglich machen. Im Volksmund heißt es dann oft: Einen Wunsch von den Augen ablesen können oder:  „Kannst du Gedanken lesen?“

Wenn man diese Menschen begegnet und wenn man selbst diese feine „Ader“ besitzt, fühlt man sich sehr wohl und gut aufgehoben; man hat das Gefühl, angekommen zu sein und man ist auch erleichtert darüber, nicht alleine „anders“ zu sein. Es sind Menschen, die ihre Gefühle voll ausleben und diese nicht verdrängen. Sie leben und lieben intensiv, ihre Beziehungen und Freundschaften sind tiefgründig und geprägt von Emotionen in allen möglichen Tiefen und Regenbogenfarben.

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Dialog zwischen Herz und Verstand – Soll ich oder soll ich nicht …?

Soll ich oder soll ich nicht?

Die Liebe sagt: Nein, tu es nicht! Geh nicht fort – du liebst ihn doch!

Das Ego meint: Doch tu es, mir gefällt es hier nicht! Er hat dich gekränkt, beleidigt – du liebst ihn doch gar nicht! Du hast doch etwas Besseres verdient, glaube mir – hier ändert sich nichts; er wird niemals so sein, wie du ihn dir wünschst – gib auf! Er soll doch bleiben, wo der Pfeffer wächst! Er hat dein Herz verletzt – weißt du noch …? Vergiss das nicht!

Aber ich weiß nicht … wenn ich von ihm weggehe … was erwartet mich …? Ein anderes Leben, ein neuer Anfang – ich habe Angst … wer hilft mir denn? Ich weiß nicht … vielleicht ändert er sich – ein bisschen … oder nicht? Es könnte doch sein, wenn er mich liebt …

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Listen To Your Heart Before You Tell Him Goodbye …

Roxette – Listen To Your Heart

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Wenn alles im Einklang ist …

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Glaube, Denken, Reden, Schreiben, Handeln –

alles sollte im Einklang sein.

Nur wenn alles im Einklang ist, kann Harmonie einkehren.

Nur wenn Harmonie herrscht, ist der Mensch glücklich.

Nur wenn der Mensch glücklich ist, kann er Andere glücklich machen.

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Auf Umwegen ans Ziel

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Viele unter uns haben Ziele, die sie unbedingt erreichen möchten, Träume, die sie eines Tages verwirklichen möchten. Kleinere oder größere Vorhaben, deren Realisierung, so stellen wir uns vor, uns glücklich machen würde. Menschen sind unterschiedlich, nicht nur was den Charakter oder sonstige Wesenszüge, Eigenschaften, Gewohnheiten betrifft, wohl auch in der Methodik der Zielerreichung. Die meisten unter uns spüren, was oder welcher Weg für sich selbst richtig wäre – auch wenn sie es nicht immer offen zugeben und eventuell falschen Zielen, Träumen nachjagen, weil viele Andere es auch so machen.

Irrungen, Wirrungen und Umwege, die uns locken, um unsere „Fata Morgana“ zu erreichen oder um Mut zu beweisen, bei einer plötzlich auftauchenden Kreuzung abzubiegen. Ein Umweg, der von uns bei der Planung der Zielerreichung nicht einkalkuliert war und dem wir skeptisch gegenüberstehen.

Das Problem mit der „Fata Morgana“ ist, dass sie für uns manchmal allzu hochgesteckte Ziele beinhaltet. Natürlich möchten wir sie erreichen, sie in unseren Händen halten – dafür haben wir ja unsere Ziele, die aus unseren Träumen, Sehnsüchten resultieren. Wir können oft gar nicht anders, als ihnen „nachzujagen“. Oft laufen wir zu hastig und unachtsam an den kleineren Wundern, die am Rande des Weges liegen und auch unser Leben bereichern würden, vorbei. Wir haben nur unser hochgestecktes Zeil vor Augen, wir schauen weder rechts, noch links. Ich möchte nicht behaupten, dass nicht alles möglich wäre – dies ist meistens eine Frage der eigenen Offenheit für bestimmte Dinge bzw. eine Frage der begrenzten Denkweise (vorherrschende Überzeugungen, Sichtweisen).

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