Ein Leben voller Masken | Leben in Worten

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Mit der Zeit wurden Lügen zu einem Bestandteil ihres Lebens. Sie konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie damit begann, Unwahrheiten über sich selbst zu erzählen, bestimmte Tatsachen zu verbiegen, um vor ihren Mitmenschen besser dazustehen. Sie merkte nicht, wie das Lügen nach und nach zu ihrer Gewohnheit wurde. Je länger sie damit weitermachte, ein umso größeres Gespür entwickelte sie dafür, was andere Menschen von ihr hören wollten, um von ihnen akzeptiert zu werden. Ihre Intelligenz und ihr messerscharfer Verstand halfen ihr dabei, immer einen kühlen Kopf zu bewahren und auf andere trotz ihrer Lügengeschichten dennoch natürlich zu wirken. Sie entwickelte immer mehr Routine dabei, Unwahrheiten von sich zu geben, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie wurde immer selbstsicherer, mit ihrer Selbstsicherheit verscheuchte sie mühelos einige zweifelhafte Blicke oder so manche ungläubige Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers inmitten einer Unterhaltung, ob im beruflichen oder privaten Bereich ihres Lebens.

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© Sunelly Sims

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Love, Love you’re always in my heart …

Amy Macdonald –  Love Love

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Gefühle – Living Colors

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Liebe Jutta,

vielen Dank für deinen gefühlvollen Kommentar zu meinem Beitrag in der Schreib-Box:

„Love and be loved“

(noch ein wenig ergänzt ist er auch in meinem Gedankensplitter zu finden).

Ja, du hast recht – das Herz spricht die Wahrheit; manchmal ist die Wahrheit schwer in Worte zu fassen, weil man mit Worten die feinen Nuancen der Gefühle oft gar nicht richtig beschreiben kann. Wenn Gefühle sprechen könnten … Deshalb kann zum Beispiel ein tiefer, intensiver Blick oder eine Berührung unsere Gefühle besser zum Ausdruck bringen, als Worte es bewirken könnten. Sogenannte Gefühlsmenschen sind in der Lage, mittels ihrer Sinne miteinander zu kommunizieren. Oft brauchen sie keine Worte, um sich zu verständigen – sie verfügen über extrem feine innere „Instrumente“, die dies möglich machen. Im Volksmund heißt es dann oft: Einen Wunsch von den Augen ablesen können oder:  „Kannst du Gedanken lesen?“

Wenn man diese Menschen begegnet und wenn man selbst diese feine „Ader“ besitzt, fühlt man sich sehr wohl und gut aufgehoben; man hat das Gefühl, angekommen zu sein und man ist auch erleichtert darüber, nicht alleine „anders“ zu sein. Es sind Menschen, die ihre Gefühle voll ausleben und diese nicht verdrängen. Sie leben und lieben intensiv, ihre Beziehungen und Freundschaften sind tiefgründig und geprägt von Emotionen in allen möglichen Tiefen und Regenbogenfarben.

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Schweigen – lautlose Gedanken

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 Nur Schweigen.

Lautlose Gedanken, mit schwerer Last beladen, zirkulieren im Kopf, werden ausgeatmet – sie bleiben hängen in der Luft. Fast greifbar, weil sie so schwer sind wie Gewichte ohne Maßeinheit. Versunken in der Tiefe der lautlosen Gedanken – jeder für sich.

Was sagt das Schweigen? Wenn es sprechen könnte …! Tausend Worte, tausend Sätze, tausend Fragen – doch keine Antworten.

Das Schweigen, das alles sagt und doch so viele Worte spricht zwischen zwei Menschen, die sich immer mehr voneinander entfernen. Das Schweigen, das alles umhüllt, vernebelt, lähmt und träge macht. Nichts mehr ist erwähnenswert, gar interessant – nicht mal Banalitäten, die früher noch ein Lächeln entlockten, wenn man über sie sprach.

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Dialog zwischen Herz und Verstand – Soll ich oder soll ich nicht …?

Soll ich oder soll ich nicht?

Die Liebe sagt: Nein, tu es nicht! Geh nicht fort – du liebst ihn doch!

Das Ego meint: Doch tu es, mir gefällt es hier nicht! Er hat dich gekränkt, beleidigt – du liebst ihn doch gar nicht! Du hast doch etwas Besseres verdient, glaube mir – hier ändert sich nichts; er wird niemals so sein, wie du ihn dir wünschst – gib auf! Er soll doch bleiben, wo der Pfeffer wächst! Er hat dein Herz verletzt – weißt du noch …? Vergiss das nicht!

Aber ich weiß nicht … wenn ich von ihm weggehe … was erwartet mich …? Ein anderes Leben, ein neuer Anfang – ich habe Angst … wer hilft mir denn? Ich weiß nicht … vielleicht ändert er sich – ein bisschen … oder nicht? Es könnte doch sein, wenn er mich liebt …

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Was das Leben von uns erwartet …

Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns. 

(Ernst R. Hauschka)

Als Antwort zum Kommentar von „mono8no8aware“ zu meinem Beitrag:  Unentschlossenheit – die Angst vor der Reue, würde ich gerne noch einige Zeilen zum Thema „Unentschlossenheit“ schreiben.

mono8no8aware schrieb:

„Langjährige Unentschlossenheit kann in einer tiefen Depression münden …“ 

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Vielen Dank für deinen Kommentar!

Ja – das wird wohl stimmen. Leider gibt es auch noch viele andere emotionale Situationen, die mitunter zu einer Depression führen können. Es muss ein furchtbarer Zustand sein, der professioneller Hilfe bedarf. Oft wird eine Depression sogar gar nicht richtig wahrgenommen, man weigert sich, die Situation zu akzeptieren bzw. sich diese bewusst zu machen.

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Photo: © Sunelly Sims

Man setzt täglich irgendwelche Masken auf, um alles normal erscheinen zu lassen – um die Normalität aufrechtzuerhalten. Man möchte auch nicht, dass sich andere Sorgen machen oder Fragen stellen, die man nicht beantworten kann oder will, weil sie eventuell die Wahrheit nahe legen würden. Weil sie uns vielleicht dazu „zwingen“ würden, uns mit unserer Situation, die uns ohnehin schon sehr belastet, noch intensiver auseinanderzusetzen.

Man legt sich täglich selbst gebastelte Erklärungen zurecht, warum man sich unwohl in seiner Haut fühlt, um nicht selbst zugeben zu müssen, dass im Inneren etwas nicht stimmt. Unentschlossenheit, die Unfähigkeit eine klare Entscheidung zu treffen, Angstgefühle, Zweifel, Mutlosigkeit – später die pure Verzweiflung; alles scheint zu entgleiten. Man fühlt sich machtlos, ausgeliefert, natürlich auch als Opfer seiner Umstände oder als Opfer seiner eigenen Unfähigkeit.

Ein Zustand, der mitunter lange andauern kann, bis eine gewisse Resignation eintritt. Man will nicht mehr mit sich selbst kämpfen, die Kräfte sind verbraucht und trotzdem hat man nichts erreicht. Man ist innerlich ausgelaugt, es scheint alles egal zu sein – die Maschinerie muss dennoch irgendwie weitergehen; arbeiten, Geld verdienen, sich um die Familie kümmern und so weiter.

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