Der Wald und seine Geheimnisse | Leben in Worten

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Photo © Sunelly Sims

Sie verweilte für ein paar Minuten auf einer der Holzbänke, die entlang der Flusspromenade in weiteren Abständen aufgereiht waren. Sie liebte es am Flussufer spazieren zu gehen, sie genoss die ruhige, sattgrüne Umgebung und lauschte der Stille der Au. Je weiter sie flussaufwärts ging, umso seltener kamen ihr andere Menschen oder Radfahrer entgegen, die an schönen, sonnigen Frühlingstagen, wie es heute war, frische Energie in der entspannten Atmosphäre der Au tanken wollten.

Dabei konnte sie sich früher nie vorstellen, alleine spazieren zu gehen. Es wäre ihr langweilig vorgekommen, niemanden an ihrer Seite zu haben, um über Gott und die Welt zu reden, ihre Gedanken mit jemandem auszutauschen. Ohne einen Gesprächspartner fühlte sie sich nicht nur physisch alleine, ihre Gedanken über alles Mögliche blieben in ihrem Kopf eingesperrt und kreisten, als befänden sie sich in einer Endlosschleife – gezwungen, auf kleinstem Raum zu gedeihen. Ohne Hoffnung, frei und mühelos durch ihre Kehle und ihren Mund nach außen zu drängen. Nur wenn sie ihren Mund leicht öffnete, machten ihre Gedanken augenblicklich die richtigen Worte ausfindig und sie strömten in Worte gekleidet aus ihrem Kopf, der Brutstätte ihrer Gedanken hinaus, als wären sie ein breiter Strom des Flusses. Dann konnte sie sie nicht mehr aufhalten, sie nicht mehr ändern oder rückgängig machen, weil die Gedanken, die sich von einer Sekunde auf die andere zu Worten formten, immer schneller wurden und bahnten unaufhaltsam ihren Weg ins Freie.

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© Sunelly Sims

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Irrungen, Wirrungen und Umwege

Enttäuschung, Erwartungen, falsche Fährte, Fata Morgana, Gier, Glück, Leben, Menschen, Natur, Träume, Umwege, Wünsche, ZukunftUmwege im Leben, auf die wir uns begeben, weil sie uns wie eine Fata Morgana am Horizont erscheinen. Wir lassen uns locken, weil uns die prächtigen Farben betören, weil sie auf uns anziehend wirken. Eine magische Kraft, die uns Vieles versprechen lässt. Sonne und Mond, die Wolken, sie sind die Einzigen, die unser Streben begleiten und jeden Stein, der vor uns, auf dem Weg liegt, beleuchten. Bäume und grüne Wiesen voller Blumen, die uns ablenken, unsere Gedanken in die Ferne schweifen lassen. Die Schönheit der Natur, die sich vor unseren Augen auftut und nach unserer Bewunderung verlangt, während wir unsere Arme gierig nach der Fata Morgana, die uns immer weiter lockt, ausstrecken. Wir wollen sie berühren, wir wollen sie haben – wir wollen unsere Sehnsucht stillen.

Wir fragen nicht danach, ob es richtig oder falsch ist – wir möchten sie einholen, sie einfangen, sie mit beiden Händen festhalten. Sie soll uns nicht mehr locken – sie soll uns gehören. Doch manchmal rückt sie immer weiter von uns in die Ferne – sie will nicht unser Gefangener sein. Sie ist es doch gar nicht, die zu uns passen würde – bloß wir begreifen es nicht. Wir gehen immer schneller, wir laufen, wir wollen sie uns nicht entgehen lassen. „Gib nicht auf“ – hören wir die Rufe, die in unserem Kopf widerhallen, bis die Töne zerfallen.

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Die Sehnsucht und ihre Verbündete

Raum für etwas Neues schaffen – etwas, das sich gut anfühlt, das man sich wünscht, weil man einer Situation entwachsen ist. Auch Wünsche sind Gedanken – alles ist Gedanke. Gedanken bestimmen Gefühle. Wenn ich mich nicht gut fühle, muss ich meine Gedanken ändern. Ich muss an etwas denken, wodurch ich mich besser fühlen kann.

Ich denke an einen meiner sehnlichsten Wünsche – es ist vielleicht etwas Aktuelles, das ich so schnell wie möglich verwirklichen möchte. Mein Wunsch, sobald ich an ihn denke, sendet mir schöne, farbenfrohe, glückliche Bilder. Bilder, welche die Wellen meiner Sehnsucht noch höher schlagen lassen – hohe, starke, rauschende Wellen, die übernatürliche Kräfte besitzen.

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Under Water « Photos On The Go – Whatever I Like …

Photo: © Sunelly Sims

… Noch mehr Bilder aus meiner Fotokollektion auf: http://photosunterwegs.wordpress.com 

Photos On The Go – Whatever I Like …  A nice place for some of my photographs …

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Am Flughafen – die Reise in die Freiheit, ohne Gepäck « Knappe Worte

Photo: © Sunelly Sims

Sie biss in den Apfel, während sie am geöffneten Fenster stand und auf die Straße hinunterblickte. Die Morgensonne schien auf die gegenüberliegenden Häuser und die warmen Sonnenstrahlen versprachen einen herrlichen, warmen Sonntag. In der Straße, wo sie wohnte, war noch alles ruhig. Viele schliefen noch oder saßen beim Frühstück. Sie zog sich an und machte sich auf den Weg zum Flughafen. Jeden Sonntag fuhr sie hin, sie liebte die Atmosphäre dort – sie schien ihre Sehnsucht zu stillen.

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Zwei Boote auf dem Fluss

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Photo by dan

Zwei Boote auf dem Fluss. In einem der Boote saß der Wille, in dem anderen saß die Gelassenheit. Der Wille war sehr beschäftigt damit, um mit seinem Boot weiterzukommen. Doch sehr oft stieß er auf Hindernisse. Mal ein großer Felsen ragte aus dem Wasser heraus, den er mit Mühe umfahren musste. Mal wurde er durch dicke Äste, die vom Ufer ins Wasser fielen und dort herumtrieben, an seinem Weiterkommen gehindert. Oft hinterließen die Zweige Kratzspuren in seinem Gesicht. Weiterlesen

Die Wellen des Meeres

Die Freude und das Glück wohnen in einem kleinen Haus am Meer. Die Freude und das Glück, sie stehen Hand in Hand vor dem Haus, am Strand und blicken aufs Meer hinaus. Sie reden nicht – sie beobachten die Wellen und versuchen sich selbst in ihnen zu finden.

.Sie suchen nach der Kraft, die sie selbst besitzen, um das Leben voranzutreiben. Sie suchen nach der Liebe, die sie beflügelt und ihnen Wärme im Herzen schenkt. Sie halten Ausschau nach dem Vertrauen, das sie am Fluss des Lebens trägt. Sie blicken in die Tiefe des Meeres hinab, wo ihre Ängste lauern. Die Freude und das Glück wissen, dass die Ängste da sind, doch sie vertrauen auf die Kraft der Wellen, sie lassen sie nicht aus der Tiefe herauskommen. Weiterlesen

Das Kleingeld des Glücks

Ein freundliches Lächeln unter Menschen. Wir lächeln, wenn es uns gut geht, wenn wir uns wohlfühlen, wenn das Glück uns anhaucht. Nicht alle lächeln, wenn die Sonne scheint, doch die warmen Sonnenstrahlen verleiten uns das Leben nicht so ernst zu nehmen – wie sonst. Sonnige Frühlingstage hellen unsere Stimmung auf, wir neigen dazu, andere Menschen anzulächeln – eher wie sonst. An kalten, nassen, grauen Tagen sind wir bedrückt, die Schwere des Lebens lastet auf uns, das trübe Wetter, die dunklen Wolken lassen uns nicht fröhlich sein – weniger wie sonst. Weiterlesen