Ein Leben voller Masken | Leben in Worten

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Mit der Zeit wurden Lügen zu einem Bestandteil ihres Lebens. Sie konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie damit begann, Unwahrheiten über sich selbst zu erzählen, bestimmte Tatsachen zu verbiegen, um vor ihren Mitmenschen besser dazustehen. Sie merkte nicht, wie das Lügen nach und nach zu ihrer Gewohnheit wurde. Je länger sie damit weitermachte, ein umso größeres Gespür entwickelte sie dafür, was andere Menschen von ihr hören wollten, um von ihnen akzeptiert zu werden. Ihre Intelligenz und ihr messerscharfer Verstand halfen ihr dabei, immer einen kühlen Kopf zu bewahren und auf andere trotz ihrer Lügengeschichten dennoch natürlich zu wirken. Sie entwickelte immer mehr Routine dabei, Unwahrheiten von sich zu geben, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie wurde immer selbstsicherer, mit ihrer Selbstsicherheit verscheuchte sie mühelos einige zweifelhafte Blicke oder so manche ungläubige Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers inmitten einer Unterhaltung, ob im beruflichen oder privaten Bereich ihres Lebens.

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© Sunelly Sims

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Dialog zwischen Herz und Verstand – Soll ich oder soll ich nicht …?

Soll ich oder soll ich nicht?

Die Liebe sagt: Nein, tu es nicht! Geh nicht fort – du liebst ihn doch!

Das Ego meint: Doch tu es, mir gefällt es hier nicht! Er hat dich gekränkt, beleidigt – du liebst ihn doch gar nicht! Du hast doch etwas Besseres verdient, glaube mir – hier ändert sich nichts; er wird niemals so sein, wie du ihn dir wünschst – gib auf! Er soll doch bleiben, wo der Pfeffer wächst! Er hat dein Herz verletzt – weißt du noch …? Vergiss das nicht!

Aber ich weiß nicht … wenn ich von ihm weggehe … was erwartet mich …? Ein anderes Leben, ein neuer Anfang – ich habe Angst … wer hilft mir denn? Ich weiß nicht … vielleicht ändert er sich – ein bisschen … oder nicht? Es könnte doch sein, wenn er mich liebt …

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Was das Leben von uns erwartet …

Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns. 

(Ernst R. Hauschka)

Als Antwort zum Kommentar von „mono8no8aware“ zu meinem Beitrag:  Unentschlossenheit – die Angst vor der Reue, würde ich gerne noch einige Zeilen zum Thema „Unentschlossenheit“ schreiben.

mono8no8aware schrieb:

„Langjährige Unentschlossenheit kann in einer tiefen Depression münden …“ 

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Vielen Dank für deinen Kommentar!

Ja – das wird wohl stimmen. Leider gibt es auch noch viele andere emotionale Situationen, die mitunter zu einer Depression führen können. Es muss ein furchtbarer Zustand sein, der professioneller Hilfe bedarf. Oft wird eine Depression sogar gar nicht richtig wahrgenommen, man weigert sich, die Situation zu akzeptieren bzw. sich diese bewusst zu machen.

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Photo: © Sunelly Sims

Man setzt täglich irgendwelche Masken auf, um alles normal erscheinen zu lassen – um die Normalität aufrechtzuerhalten. Man möchte auch nicht, dass sich andere Sorgen machen oder Fragen stellen, die man nicht beantworten kann oder will, weil sie eventuell die Wahrheit nahe legen würden. Weil sie uns vielleicht dazu „zwingen“ würden, uns mit unserer Situation, die uns ohnehin schon sehr belastet, noch intensiver auseinanderzusetzen.

Man legt sich täglich selbst gebastelte Erklärungen zurecht, warum man sich unwohl in seiner Haut fühlt, um nicht selbst zugeben zu müssen, dass im Inneren etwas nicht stimmt. Unentschlossenheit, die Unfähigkeit eine klare Entscheidung zu treffen, Angstgefühle, Zweifel, Mutlosigkeit – später die pure Verzweiflung; alles scheint zu entgleiten. Man fühlt sich machtlos, ausgeliefert, natürlich auch als Opfer seiner Umstände oder als Opfer seiner eigenen Unfähigkeit.

Ein Zustand, der mitunter lange andauern kann, bis eine gewisse Resignation eintritt. Man will nicht mehr mit sich selbst kämpfen, die Kräfte sind verbraucht und trotzdem hat man nichts erreicht. Man ist innerlich ausgelaugt, es scheint alles egal zu sein – die Maschinerie muss dennoch irgendwie weitergehen; arbeiten, Geld verdienen, sich um die Familie kümmern und so weiter.

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Auf Umwegen ans Ziel

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Viele unter uns haben Ziele, die sie unbedingt erreichen möchten, Träume, die sie eines Tages verwirklichen möchten. Kleinere oder größere Vorhaben, deren Realisierung, so stellen wir uns vor, uns glücklich machen würde. Menschen sind unterschiedlich, nicht nur was den Charakter oder sonstige Wesenszüge, Eigenschaften, Gewohnheiten betrifft, wohl auch in der Methodik der Zielerreichung. Die meisten unter uns spüren, was oder welcher Weg für sich selbst richtig wäre – auch wenn sie es nicht immer offen zugeben und eventuell falschen Zielen, Träumen nachjagen, weil viele Andere es auch so machen.

Irrungen, Wirrungen und Umwege, die uns locken, um unsere „Fata Morgana“ zu erreichen oder um Mut zu beweisen, bei einer plötzlich auftauchenden Kreuzung abzubiegen. Ein Umweg, der von uns bei der Planung der Zielerreichung nicht einkalkuliert war und dem wir skeptisch gegenüberstehen.

Das Problem mit der „Fata Morgana“ ist, dass sie für uns manchmal allzu hochgesteckte Ziele beinhaltet. Natürlich möchten wir sie erreichen, sie in unseren Händen halten – dafür haben wir ja unsere Ziele, die aus unseren Träumen, Sehnsüchten resultieren. Wir können oft gar nicht anders, als ihnen „nachzujagen“. Oft laufen wir zu hastig und unachtsam an den kleineren Wundern, die am Rande des Weges liegen und auch unser Leben bereichern würden, vorbei. Wir haben nur unser hochgestecktes Zeil vor Augen, wir schauen weder rechts, noch links. Ich möchte nicht behaupten, dass nicht alles möglich wäre – dies ist meistens eine Frage der eigenen Offenheit für bestimmte Dinge bzw. eine Frage der begrenzten Denkweise (vorherrschende Überzeugungen, Sichtweisen).

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Schöne Träume, schöne Pläne – ABER.

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 Die Sehnsucht, die stärker sein muss, als die Angst. Die Angst, die uns immer wieder überfällt, uns erstarren lässt, wenn wir uns zu sehr unseren Träumen hingeben. Die Angst, die versucht uns der Welt der Sehnsucht immer wieder zu entreißen, sie versucht uns mit all ihrer Macht zu Boden zu drücken – uns klein und mutlos zu machen. Zuerst schickt sie uns ein mulmiges Gefühl, wenn sie merkt, dass wir den flüsternden Stimmen unserer Sehnsucht gierig zuhören. Dieses Gefühl soll unsere Vorstellungskraft stoppen, sie begrenzen, sie kraftlos machen. Dann schickt sie uns ein einziges teuflisches Wort: ABER.

Schöne Träume, schöne Pläne, Begeisterung und Leidenschaft – die alle auf einen Schlag das Wort ABER vernichtet. Wir dachten noch eben, wie wunderbar es wäre, wenn unser Leben eine bestimmte Richtung einschlagen würde, wie viel Freude uns der neue Weg bereiten würde – wir stellen uns vor, wir könnten so glücklich sein!

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Freude und Begeisterung – JETZT

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Träume, die alles auf den Kopf stellen, wenn wir zulassen, dass sie das Kommando in unserem Leben übernehmen. Wenn wir alles andere, was wir bisher taten und erlebten, loslassen – wenn wir denken und laut sagen: JETZT. Wenn wir uns aufrappeln und der Wahrheit ins Gesicht blicken – JETZT.

Wenn wir das Leben, unser Leben wieder spüren möchten, wenn wir lebendig sein möchten. Wenn wir den Duft des Lebens einatmen wollen, wenn wir bereit sind zu handeln – JETZT.

Wenn uns die Sehnsucht an nichts mehr anderes denken lässt – wenn sie es nicht mehr zulässt, dass wir uns ruhig und gelassen anderen Dingen zuwenden, weil wir glauben, dass sie wichtiger sind. Wenn uns die Sehnsucht dazu antreibt, bedingungslos zu der Wahrheit zu stehen – wenn sie uns auffordert, nicht mehr zu zögern, nicht mehr zu zaudern. Was hält uns noch hier, was hält uns noch zurück …?

Doch es gibt immer etwas – etwas Wichtiges, Verantwortungsvolles, Verpflichtendes oder etwas noch so Kleines, Unbedeutendes, dem wir Bedeutung beimessen, das uns schlussendlich blockiert, uns zurückhält – von dem ersten Schritt. Was werden wir verlieren, worauf werden wir verzichten, wen werden wir verlassen oder verlieren …

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Unentschlossenheit – die Angst vor der Reue

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 Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis.  Aber wenn wir den Mut haben loszugehen, dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken.

(Demokrit, Griechischer Philosoph )

Ein neuer Weg, der entscheidend für die Zukunft sein kann. Eine Entscheidung, die nur ja oder nein heißen kann. Wenn es nur ein Vielleicht ist, dann ist es weder ein Ja oder Nein. Ein Vielleicht, das keineswegs leicht ist, wie dieses Wort beinhaltet, denn ein Vielleicht trägt die Schwere der Unentschlossenheit in sich.  Ein Vielleicht hängt in der Luft, ein Wort, das in die Leere greift und wir schweben mit ihm mit – es gibt kein Oben und kein Unten, wir sind mit dem Vielleicht weder in den Wolken, noch stehen wir auf dem Boden. Es steht noch nichts fest – ein Vielleicht offenbart nicht die Wahrheit, die wir sehen, erkennen, hören oder wahrnehmen sollten.

Ja oder Nein, das ist die Frage – beide erscheinen als etwas Endgültiges, wie zwei Extreme. Wo ist die goldene Mitte, über die so oft gesprochen wird …? Anstehende Veränderungen, neue Wege sind zu hartnäckig, sie fordern uns auf, dem Schweben in der Leere der Unentschlossenheit ein Ende zu setzen, uns zu Ja oder Nein zu bekennen. Die Qual der Wahl, wenn man mit dem Vielleicht länger zusammenbleibt – das Wort, das nichts erzwingen will, das Wort, das uns in Ruhe lässt. Doch wie lange noch …?

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Die Sehnsucht und ihre Verbündete

Raum für etwas Neues schaffen – etwas, das sich gut anfühlt, das man sich wünscht, weil man einer Situation entwachsen ist. Auch Wünsche sind Gedanken – alles ist Gedanke. Gedanken bestimmen Gefühle. Wenn ich mich nicht gut fühle, muss ich meine Gedanken ändern. Ich muss an etwas denken, wodurch ich mich besser fühlen kann.

Ich denke an einen meiner sehnlichsten Wünsche – es ist vielleicht etwas Aktuelles, das ich so schnell wie möglich verwirklichen möchte. Mein Wunsch, sobald ich an ihn denke, sendet mir schöne, farbenfrohe, glückliche Bilder. Bilder, welche die Wellen meiner Sehnsucht noch höher schlagen lassen – hohe, starke, rauschende Wellen, die übernatürliche Kräfte besitzen.

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