Der Frühling und die Einsamkeit

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Was bringt der Frühling? Hoffentlich viel Gutes. Freude, Glück und Gesundheit. Liebe für alle, die sie gerne mit jemandem teilen würden. Um jemandem die Wärme, die man im Herzen trägt, zu schenken. Um freudige und glückliche Augenblicke gemeinsam zu genießen. Um das Glück zu spüren, wenn sich zwei Herzen berühren und die Schmetterlinge im Bauch tanzen. Nach dem Gefühl der Liebe greifen und es festhalten. Ausflüge machen, in der Sonne tanzen, den Blumen, den Wiesen, den Bergen und den Seen, dem Wald von dem Glück  erzählen, wie es ist, wenn das Gefühl der Liebe den ganzen Körper durchströmt. Der Frühling ist schön!

So sollte es immer sein – im Frühlingserwachen öffnen sich die Herzen, niemand möchte einsam bleiben. Die Einsamkeit bedrückt, sie raubt die Kraft der Seele. Zweifel machen sich breit – das Schicksal meint es nicht gut mit uns. Wann wird es ein Ende haben, dass wir nur vier Wände zum Reden haben …? – fragen wir und suchen nach neuen Türen, die etwas anderes, etwas Besseres, als die Einsamkeit, für uns bereithalten, wenn wir die Schwelle durchschreiten. Die Einsamkeit ist eine schwere Last, doch sie will nicht weichen – sie nistet sich ein, in unseren Gedanken. Weil wir jeden Tag an sie denken. Wir lassen sie nicht fort, in Gedanken ist sie immer bei uns. Doch auch wenn die neue Tür vor unserer Nase steht, können wir nicht durch, denn die Einsamkeit, die uns in Gedanken jeden Tag begleitet, lässt uns so einfach nicht los.

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Die Einsamkeit, die ihren Ursprung oft in der Vergangenheit hat, die uns, wie ein Nebel umhüllt, und die neue Tür für uns unsichtbar macht. Die neue Tür, die auf der anderen Seite für uns etwas bereithält, das uns hilft, weiterzugehen und neue Erfahrungen zu machen, anstatt zu stagnieren. Eine neue Erfahrung, die uns von der Einsamkeit befreit – es könnte doch sein … oder nicht? Doch wenn wir nicht durch die Tür gehen, werden wir es nicht wissen. Es wird noch mehr Zeit vergehen, wir spüren die Last immer stärker, und suchen verzweifelt nach dem Glück. Aber wir haben in unserem Herzen noch nicht aufgeräumt und Ordnung gemacht, dort ist kein Platz für etwas anderes.

Auch die Freude möchten wir haben, doch sie wartet, bis wir ihr die Hand reichen und bereit sind, sie anzunehmen. Auch die Sehnsucht in uns möchte wieder atmen, doch wir haben nur Gedanken, die sich mit der Einsamkeit befassen. Oft wollen diese Gedanken uns bereits verlassen –  doch wir klammern uns an sie, wir rufen sie immer herbei. Erinnerungen, vergilbte Aufnahmen von Erlebnissen im Geiste brauchen ihre Freunde – es sind diese Gedanken. Sie halten zusammen – sie möchten nicht einfach vergessen und losgelassen werden. So beschwören wir sie jeden Tag herauf – sie leisten uns Gesellschaft in einer Zeit, die es nicht mehr gibt. Eine Zeit, die uns die Einsamkeit beschert, im Hier und Jetzt.

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„Wenn Sie sich ergeben und die Vergangenheit loslassen, erlauben Sie sich selbst, voll in der Gegenwart zu sein. Die Vergangenheit loszulassen bedeutet, dass Sie den Traum genießen können, der jetzt, in diesem Augenblick passiert.

Wenn Sie in einem Traum der Vergangenheit leben, können Sie nicht das genießen, was jetzt passiert, weil Sie sich immer wünschen, dass es anders sein möge, als es ist. Es gibt keine Zeit, irgendwann oder irgendetwas zu vermissen, weil Sie lebendig sind. Nicht zu genießen, was jetzt passiert, heißt, in der Vergangenheit zu leben und nur halb lebendig zu sein. Dieses Verhalten führt zu Selbstmitleid, Schmerz und Tränen.“

(Aus dem Buch: Die Vier Versprechen, von Don Miguel Ruiz)

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Liebe Grüße,

© Sunelly Sims

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2 thoughts on “Der Frühling und die Einsamkeit

    • Ja – danke, Patricia!
      Es symbolisiert für mich einerseits den Frühling, die Natur, andererseits die Einsamkeit, die auch angenehm sein kann, wenn man sie mag. Auf jeden Fall strahlt dieses Bild eine Ruhe aus, die wir meistens nur in der Natur finden. Na gut, es kommt darauf an wo … doch ich denke, dass es noch genügend Plätze gibt, wo man noch Stille und Ruhe genießen kann.

      Liebe Grüße
      Sunelly Sims

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