Das Kleingeld des Glücks

Ein freundliches Lächeln unter Menschen. Wir lächeln, wenn es uns gut geht, wenn wir uns wohlfühlen, wenn das Glück uns anhaucht. Nicht alle lächeln, wenn die Sonne scheint, doch die warmen Sonnenstrahlen verleiten uns das Leben nicht so ernst zu nehmen – wie sonst. Sonnige Frühlingstage hellen unsere Stimmung auf, wir neigen dazu, andere Menschen anzulächeln – eher wie sonst. An kalten, nassen, grauen Tagen sind wir bedrückt, die Schwere des Lebens lastet auf uns, das trübe Wetter, die dunklen Wolken lassen uns nicht fröhlich sein – weniger wie sonst.

Wir brauchen die Sonnenstrahlen und die Wärme, um zu lächeln! Aber wir sollten doch nicht vom Wetter abhängig sein … Wir sollten die Freundlichkeit im Herzen tragen, egal ob es regnet, schneit oder graues Winterwetter herrscht. Ja, das stimmt, meinen es Viele, doch die Sonne, die stimmt fröhlich, man geht über vor Lebensfreude. Die ganze Welt sieht freundlicher aus, wenn die Sonne scheint. Menschen im Park, in der Stadt – geflüchtet vor der Einsamkeit ihrer vier Wände. Endlich raus, ins Freie, in die Natur, um zuzusehen, wie sie erwacht. Wandern in den Bergen, mit dem Fahrrad fahren, lange Spaziergänge machen, in der Stadt flanieren, gemütlich im Straßencafé sitzen, Cappuccino trinken – die Sonne scheint – ist das schön!

Lächeln = Das Kleingeld des Glücks

(Heinz Rühmann)

Menschen, wie wir, die all das genießen – wir sollten versuchen, von den warmen Sonnenstrahlen so viel wie möglich in unserem Herzen aufzubewahren, um auch bei dem trüben Wetter freundlich zu lächeln. Die Freundlichkeit, die die Sonne aus uns herauslockt, anderen zu schenken, damit sie unser Lächeln an andere weitergeben. Ein freundliches Lächeln lässt die Menschen spüren, dass wir ganz viele warmen Sonnenstrahlen im Herzen tragen.

Photo by graur codrin

Eines Tages stritten der Wind und die Sonne miteinander, wer von ihnen mehr Macht über die Menschen ausüben könne. ‚Siehst du diesen Mann da unten?‘ fragte der Wind: ‚Ich werde ihm binnen einer Minute Hut und Mantel entreißen.‘ Der Wind legte also kräftig los. Aber je heftiger er pfiff, desto fester drückte der Mann mit der Hand seinen Hut auf den Kopf und knöpfte mit der anderen rasch seinen Mantel zu. Da gab der Wind schließlich auf. Dann war die Sonne an der Reihe. Sie begann freundlich zu lächeln und zu strahlen. Und es wurde im gleichen Moment so schön warm, daß der Passant von sich aus bald Hut und Mantel auszog.

(unbekannt)

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© Sunelly Sims

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