Das Schiff und das Meer

Das Leben, das wir leben. Das Leben, das wir haben, gefüllt mit unserem Schicksal, das wir meistern. Das Schicksal, das manchmal unabänderlich zu sein scheint. Das Schicksal, das wir auf dem holprigen Weg unseres Lebens erfahren und das wir kontrollieren wollen. Gedanken und Taten, die wir als Samen in die Erde unseres Gartens einsetzen und die wir eines Tages ernten werden. Blüten oder trockene, ausgedörrte Pflanzen? Tja … wenn wir immer alles richtig machten … dann hätten wir den Garten Eden. Doch den hat niemand, oder nur ganz wenige Menschen in ihrem Leben. Man kann nicht immer alles richtig machen! Wir können nicht an alles denken!

Auch wenn wir wissen – unsere Gedanken sind entscheidend, nicht nur die Taten. Doch wer weiß schon, was früher war – vielleicht in einem anderen Leben, an das wir uns nicht erinnern können. Niemand kann das … Vielleicht hatten wir da etwas gemacht und wir wussten nicht, dass es für immer Gültigkeit hat …? Wir konnten nicht wissen, dass nichts verloren geht, dass nichts vergessen wird. Doch das Leben, das wir leben und der holprige Weg unseres Schicksals erinnern sich daran und sie wollen, dass wir es jetzt besser machen. Gute oder weniger gute Gedanken – alles spielt zusammen.

Leben ist, was wir daraus machen. (Henry Miller)

Unser Schiff auf dem Meer, das gelenkt werden muss – wir können wählen, ob von den Gezeiten oder von uns …? Wir können die Route ändern, doch auch unser Schiff, das uns seit Ewigkeiten gehört, erinnert sich. Manchmal können wir das Steuerrad nicht bewegen und wenn wir uns mit voller Kraft dagegen stemmen. Nein – dann führt keine Seemeile daran vorbei, dem, was auf uns zukommt, können wir nicht ausweichen.

Etwas, eine Sache von früher, als wir vielleicht nicht wussten, was wir taten. Etwas, das wir ausgleichen, wieder gut machen müssen. Erst dann lässt sich unser Schiff wieder lenken, um die Route fortzusetzen. Es musste so sein, es war gerecht – das Samenkorn, das wir einst einsetzten, aber uns daran nicht mehr erinnern können, musste geerntet werden – in dem Leben, das wir leben.

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Die Welt und das Leben zu lieben, auch unter Qualen zu lieben, jedem Sonnenstrahl dankbar offen zu stehen und auch im Leid das Lächeln nicht ganz zu verlernen.

(Hermann Hesse)

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Liebe Grüße,

© Sunelly Sims

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One thought on “Das Schiff und das Meer

  1. Liebe Sun,
    mögen wir im Fluss des Lebens möglichst vertrauensvoll mitschwimmen!
    Entspannung und Hingabe, Vertrauen ins Leben und tiefen Frieden wünscht dir , mir und uns allen
    mit lieben Frühlichgsgrüßen
    Marina

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