Worte ohne Ende

Worte ohne Ende, wenn die Worte fließend vom Herzen kommen. Buchstaben, Worte, Sätze, Gedanken schwirren im Kopf herum, ein Wort ergibt das Andere. Aus Gedanken platzen Worte heraus, Worte, die suchen ein Blatt. Sätze, die geschrieben werden, kleben auf der Seite, viele Gedanken zwischen den Zeilen.

Denke, schreibe, lese, ein Fluss der Worte, die aus einem herausströmen – ohne Ende. Schneller schreiben, das Papier wechseln, Tinte nachfüllen – Worte schießen aus dem Kopf und halten sich fest auf dem Blatt. Gedanken, immer neue und bewegende, formen sich zu Worten, die niedergeschrieben werden wollen. Alle.

Gedanken sind schneller als die Hände, welche die Buchstaben in Worte fassen, die unaufhaltsam hinauswollen – sie wollen auf die Seite, die noch weiß und unbeschrieben da liegt. Die Sehnsucht der Worte, die geschrieben werden wollen, die durch Gedanken auf die Welt kommen.

Anfangs sind sie winzig und kurz, doch sie werden immer mehr, noch mehr und dann sind sie groß, kraftvoll, lang, tiefgründig und mächtig. Starke Worte, schwere Sätze – sie dulden keine Leere. Es gibt kein Schweigen und kein leeres Blatt. Gedanken, Worte und Sätze, die das Schweigen mit seiner Leere verdrängen – sie dulden es nicht, die Worte ohne Ende brauchen jetzt den Platz für sich.

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Photo by thanunkorn

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Copyright © Sunelly Sims

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