Vom Ende einer Geschichte

Vom Ende einer Geschichte

Roman.  Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2011

von Julian Barnes

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“Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.
Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erwecken plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt.”

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Buchhändlertipps

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Hin und her gerissen!
von Julia Kummer, am 10.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Köln
Ich fand es sehr schwer dem Buch eine angemessene Sterne-Bewertung zu geben, da ich anders als meine Vorredner nur bedingt von diesem Buch überzeugt bin.

Zunächst einmal vielleicht die positiven Seiten. Die Sprache hat mir außerordentlich gut gefallen. Auch die Thematik, dass Erinnerungen noch längst nicht immer mit dem tatsächlich Geschehenen übereinstimmen, hat mmich sehr angesprochen.
Nun zum Negativen: Ich mag nachdenkliche und philosophische Romane, aber in diesem Fall war es mir tatsächlich einfach zu viel. Teilweise führte es für mich sogar dazu, dass die Geschichte sich stellenweise richtig gezogen hat und ich mir mehr aktive Handlung gewünscht habe. Schade, denn insgesamt hat das Buch tolle Grundansätze.

Die perfekte Zugfahrt…
von Stefanie Menzel, am 09.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Neuss
…hat Julian Barnes mir mit diesem Buch beschert.
Es ist ein kleines Büchlein, es liest sich sehr schnell weg – aber meine Güte, was steckt alles in diesem Titel.
Tony Webster lässt mit seinen 60 Jahren das Leben, seine Lieb- und Freundschaften noch einmal Revue passieren.
Alles erscheint dem Leser ordentlich, klar verpackt und durchdacht. Doch ist es das wirklich?
Oder ist die eigentliche Wahrheit eine ganz andere?

“Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben” wäre auch ein schöner Titel für dieses Buch gewesen, aber den hat Joan Didion ja schon geklaut. ;-)

Ein wirklich lange nachklingender, intensiver Titel. Gut um auf einer langen Zugfahrt die Gedanken noch lange darum kreisen zu lassen.

Booker-Prize 2011
von Claudia Tross, am 01.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Offenbach am Main
Hier sind schon etliche Besprechungen zu lesen, daher einfach nur die dringend Bitte:
Unbedingt lesen!
Selten hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert, habe es 2mal gelesen, weil ich beim ersten Durchgang nur durch die Geschichte gehetzt bin, ohne groß über die philosophischen Gedanken nachzudenken. Beim zweiten Mal dann bedächtiger und nachdenklich. Was für ein großer Roman! Und was für ein ungeheures Ende!

Quelle: thalia.de

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